Ratsherren, Beamte und Rittergutsbesitzer/ -pächter in der Familie  

   

Städte u. Kreise öffentliche Ämter
Döbeln Bürgermeister, Stadtrat - Moerbitz, Steffgen, Gaschitz, Kunad, Worm, Clemann
Dresden
Bürgermeister, Stadtrichter, Stadtrat - Steffgen, Möstel
Falkenstein/ Vogtland Stadtrat - Oertel, Schneider
Freiberg Bürgermeister, Stadtrat, Landes Accis-Obereinnehmer - Henning, Lingke
Greiz Bürgermeister, Stadtrat - Fordtran (Fordtramm)
Kamenz stv. Bürgermeister, Stadtrat, Gemeindeältester, Gerichtsamtmann - Müller,  Schneider, Hustig, Oertel
Lengenfeld/ Vogtland Bürgermeister - Schneider
Marienberg Bürgermeister, Stadtrichter, Stadtrat, Bergmeister - Ulrich, Strunz, Schumann
Meißen Amtsschösser, Bürgermeister, Stadtrichter, Stadtrat - Faust, Schatz, Spindler, Pinicker
Mühlberg/ Elbe Deichrentmeister - Schneider
Mühltroff (Pausa-Mühltroff) Erblehnrichter, Amtssasse - Oertel
Prag kaiserl. habsburgischer Hofrat, Geheimer Sekretär der königl. Statthalterei zu Prag - Fabricius von Rosenfeld und Hohenfall
Schellenberg (Augustusburg) Amtsschösser - Schatz
Siebenlehn Landtagsabgeordneter, Bürgermeister, Stadtrat - Krautheinze, Geissler
Wittenberg Rektor der Universität Wittenberg - Strunz, Kunad
Zöblitz Erblehnrichter - Oehmichen
Dörfer
Cunnersdorf b. Kamenz Dorfrichter, Gemeindevorsteher - Richter
Gelenau/ Erzgebirge Dorfrichter - Schubert, Meltzer
Großwaltersdorf u. Gränitz Erblehnrichter, Amtssasse - Heydenreich, von Heydenreich, Rechenberg
Hohenweitzschen Dorfrichter - Koler (Köhler)
Königsfeld Oberrichter - Bohne
Obersteina Dorfrichter - Schäfer
Olbernhau (1902 Stadtrechte) Erblehnrichter - Oehmichen

   

Dr. Gustav Felix SCHNEIDER. *1886 in Kamenz. Stadtrat in Falkenstein/ Vogtland (1919-1920) und Bürgermeister von Legenfeld, ebenfalls im Vogtland (1920-1926).    

   

Dr. Felix Schneider mit Ehefrau Irmgard geb. Oetrel in Lengenfeld.

   
Gustav Felix mit Ehefrau Henriette Irmgard Oertel in Legenfeld/ Vogtland. Rechts die Familie mit den Kindern Hermann und Erika.
               

Emil Oskar OERTEL. *1854 in Mühltroff/ Vogtland. Stadtrat von Falkenstein/ Vogtland, dort Gardinenfabrikant.

   

Emit Oskar Oertel mit Ehefrau Henriette Gertrud geb. Kaiser und Kindern.   

Emil Oskar Oertel, Gardinenfabrik Falkenstein/ Vogtland.

               

Emil Oskar MÜLLER (28). *1843 in Kamenz. Stadtrat, stv. Bürgermeister und Ehrenbürger von Kamenz. Tuchmachermeister und Tuchfabrikant in Kamenz.

        

Friedrich Wilhelm OERTEL (26). *1813 in Dittmannsdorf bei Flöha. Kgl. Amtsviceactuar (1844), Gerichtsamtmann und Vorsitzender des Gerichtsamts Kamenz (1857).

   

    Historisches Amtsgericht in Kamenz, Friedrich Wilhelm OertelStaatshandbuch für das Kgr. Sachsen, Leipzig 1857, Friedrich Wilhelm Oertel, Kamenz 

 Königliches Amtsgericht, Kamenz (links), Auszug aus dem Staatshandbuch für das Königreich Sachsen, Leipzig 1857 (rechts).                           

          

Johann Gottlieb OERTEL (52). *1792 in Dittmannsdorf b. Flöha. Erblehnrichter von Mühltroff und Rittergutspächter des Gutes Mühltroff im Vogtland (1845-1857).

   

Adolph Ferdinand SCHNEIDER (48). Gestorben 1863 in Mühlberg/Elbe. Kgl. Pr. Amtskopist (1819), später Deichrentmeister und Gerichtskanzlist in Mühlberg/Elbe.

   

Adolph Ferdinand Schneider, Deichrentmeister Mühlberg/ Elbe.

          Federzeichnug von Franz Elteste aus: Geschichte der Stadt Mühlberg, 1921.

   

Heinrich Gotthelf GIERISCH (120). *1761 in Hennersdorf b Kamenz. Bürger & Nadlermeister, ab 1787 Rittergutspächter in Niedergersdorf b. Kamenz.

   

Rittergut Niedergersdorf bei Kamenz, Heinrich Gotthelf Gierisch       

Rittergut Niedergersdorf, historische Postkarte.

       

Johann Christoph HUSTIG (230). *1742 in Kamenz. Gemeindeältester und Kürschnermeister in Kamenz.   

   

Johann Heinrich LINGKE (202). *vor 1734 in Freiberg. Beruf: Churfürstl. Sächß. Administratoris des Jungfrauen Closterss zu St. Jacobi, Landes Accis-Obereinnehmer zu Freyberg, im Jahr 1805 50-jähriges Amtsjubiläum in Freyberg.

   
Wappen der Familie Lingke aus Freiberg.

Familienwappen Lingke, Freiberg.

         


Johann Gottfried GIERISCH (240). *1730 in Pulsnitz. Rittergutspächter in Hennersdorf, Gelenau und Döbra, reichsgräfliche vitzthumsche Rittergüter 1787.

                                                          

    Johann George KURING (242). Pachtinhaber Rittergut Niedergersdorf. Bürger und Schneider in Pulsnitz.

           

Johann Jacob KRAUTHEINZE (410). *1719 in Siebenlehn. Bürgermeister von Siebenlehn, kurf. Tranksteuereinnehmer, Mitglied des sächsischen Landtags von 1763.

   

Stadtsiegel der Stadt Siebenlehn, Johann Jacob Krautheinze   Federzeichnung von Professor Otto Altenkirch, 1928, Siebenlehn

Stadtsiegel der Stadt Siebenlehn. Federzeichnung von Siebenlehn, Prof. Otto Altenkirch, 1927.

       

Johann Joseph FORDTRAN/ FORDTRAMM (408). *um 1715 in Schleiz. Seifensiedermeister in Greiz, Stadtrat, Ratskämmerer und Bürgermeister (1763/64) von Greiz.

       

Johann Joseph Fordtran, Bürgermeister von Greiz  im Vogtland, Thüringen.Johann Joseph Fordtran, Bürgermeister von Greiz im Vogtland, Thüringen.

Quelle Wappen: heraldry-wiki.com. Quelle Grafik rechts: Rathaus in Greiz, Stahlstich Rohbock/ Heisinger, 1853.


       
       
Gotthelf Friedrich RECHENBERG (406).
*1702 in Gränitz. Besitzer des Ritterguts in Gränitz, Amtssasse von Gränitz und Kollator der Pfarrkirche. Im Familienbesitz von 1769 bis 1807. Siehe auch: Christoph von Heydenreich (Generation 14), ab 1614 ebenfalls Besitzer des Ritterguts in Gränitz.



                                                  Rittergut Gränitz, historische Postkarte, Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Heimatvereins Langenau/
Erzgebirge e.V.

       

Johann George GIERISCH (480). *1684 in Pulsnitz. Jäger in Ohorn und Bürger von Pulsnitz, später Pächter eines Gutes.

   

Forsthaus Ohorn in Sachsen, Johann George Gierisch


Forsthaus Ohorn, historische Postkarte.

      

Friedrich STRUNZIUS (STRUNZ). *1680 in Marienberg. Philosoph und Professor der Poesie an der Universität Wittenberg, Dekan der philosophischen Fakultät und Rektor der Univesität Wittenberg (1722).

   

Friedrich Strunz(ius), Dekan und Rektor der Universität Wittenberg

   

Georg Friedrich STEFFGEN. *1668 in Döbeln. Erster Amtsschreiber in Colditz, Stadtrichter von Alt-Dresden, Bürgermeister von Dresden (1715-1736).

   


  historisches Stadtsiegel der Stadt Dresden, Bürgermeister Georg Friedrich SteffgenGeorg Friedrich Steffgen (Steffigen) erwarb das Haus "An der Frauerkirche 14" im Jahr 1715.Georg Friedrich Steffgen, Bürgermeister von Dresden, Wohnhaus an der Frauerkirche 14.
Historsches Stadtsiegel der Stadt Dresden. Rechts: Im Jahr 1715 erwirbt Georg Friedrich in Dresden das 1708/09 erbaute Haus "An der Frauenkirche 14" von dem Glockengießer Christian Copinus. Bis zur Zerstörung Dresdens hing über dem Haupteingang eine große Bronzeglocke. Quelle Foto Mitte: wikipedia.org. Rechts: google maps.

   

Hans Georg GIERISCH (960). *1652 in Pulsnitz. Förster und Schütze in Ohorn. 

   

Jacob GEISSLER (1642). *1644 in Siebenlehn. Böttchermeister, Ratsgeschworener (1600-1729), reg. Bürgermeister von Siebenlehn (1712-1713).

       

Georg MOERBITZ (3322). *1629 in Döbeln. Bürgermeister von Döbeln (1682-1702).

   

         

Epitaph in der Niederfriedhofkapelle Döbeln. Foto: Joachim Richter (2015).

       

   

Caspar STEFFGEN. *1625 in Döbeln. Kupferschmiedemeister, Bügermeister von Döbeln (1685-91).

       

   Grabplatte des Döbelner Bürgermeisters Caspar Steffgen (Stefigen) in der Stadtkirche Döbeln

Grabplatte in der ev. Kirche St. Nicolai, Döbeln. Foto: Joachim Richter (2015).

   

Georg GIERISCH (1920). *1624 in Pulsnitz. Förster und Schütze in Ohorn.

   

Andreas Kunad/ Kunat. *1602 in Döbeln. Dr. der Theologie, Rektor der Fürstenschule in Pforta (1632), Professor der Theologie, Dekan und Rektor der Universität Wittenberg (1654, 1660). Superintendent in Leisnig und Grimma. In Grimma verhinderte er im Dreißigjährigen Krieg die bereits beschlossene Einäscherung der Stadt durch H. C. von Königsmarck. Zahlreiche theologische und wissenschaftliche Veröffentlichungen zwischen 1626 und 1662.

   

Andreas Kunad Rektor der Fürstenschule Pforta, Rektor der Universität Wittenberg.

Handschrift Andreas Kunad, Dekan und Rektor der Universität Wittenberg.Handschrift des Andreas Kunad, Rektor der Universtität Wittenberg, im Stammbuch des Theologen J. C. Letsch aus Brieg.

Oben: Kupferstich von Johann Caspar Höckner, Quelle Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel. Rechts: Constantin Mörbitz, Chronica 
Doebelensia, Seite 383. Unten: Handschrift im Stammbuch des Theologen J. C. Letsch aus Brieg. Fotoquelle: Martin Peche, Antiquariat
INLIBRIS, Wien.

   

   

Hans GIERISCH (3840). *um 1600. Schütze in Pulsnitz.

   

Johann Ernst STRUNZ (6592). *1590 in Marienberg Sa. Stadtschreiber, Ratskämmerer, 18. Bürgermeister von Marienberg.

   

    Kupferstich Marienberg in Sachsen 1617, Bürgermeister Johann Ernst Strunz

   
   Marienberg 1617, Kupferstich von Jakob und Hoefnagel. Quelle: Antiqu. H. Th. Werner, Osnabrück.
   


Georg MOERBITZ (6644). *1582 in Döbeln. Bürgermeister von Döbeln.

     

Philipp FABRICIUS (PLATTER) von ROSENFELD und HOHENFALL. *verm. 1572 in Müglitz/ Mähren. Magister, kaiserl. habsburgischer Hofrat, zuvor Geheimer Sekretär der königl. Statthalterei zu Prag und böhmischer Landesunterkämmerer der königlichen Leibgedingestädte. Einer der drei Gedemütigten, aber Überlebenden, des Prager Fenstersturzes vom 23. Mai 1618. Den Namenszusatz und die Nobilitierung "von Hohenfall" erhielt er 1623 durch Kaiser Ferdinand II. mit Bezug auf den Fenstersturz.

  

   








Weitere biographische Angaben enthät: ADLER , Zeitschrift für Genealogie und Heraldik, Heft 2 aus dem Jahr 1997.

                                 

Fenster des Prager Fenstersturzes, Philipp Fabricius von Hohenfall

Fenster des Fenstersturzes von 1618, Prager Hofburg. Wappen des Philipp Fabricius von Rosenfeld und Hohenfall. Quellen: Bild links - wikipedia.org, Bild rechts - österr. Staatsarchiv, Adelsachiv RAA 1500-1608, Reg-Nr. 106.47.

           

Andreas KUNAD/KUNAT (13194). *1562 in Döbeln. Stadtrath und Raths Cämmerer in Döbeln.

   

David ZEIDLER (13290). *1560 in Rochlitz. Magister und Stadtschreiber in Döbeln.     

   

Johann Ernst STRUNZ (13184). *um 1545. 9. Bürgermeister von Marienberg Sa. (1598-1607).  

   
   

Dienstsänfte Marienberg, Bürgermeister Johann Ernst Strunz

Dienstsänfte des Marienberger Bürgermeisters, Stadtmuseum Marienberg. 

Foto: J. Richter.
       

Anton GASCHITZ (26590). *1524 in Döbeln. Bürgermeister von Döbeln (1578-1590).

   

Georg von FABRICIUS (26582). *1516 in Chemnitz. Rektor der Fürstenschule St. Afra in Meißen, Schulinspector (Ephorus) der Klosterschule Roßleben im Unstruttal. Deutscher Dichter, Historiker, Autor zahlreicher wissenschaftlicher und poetischer Schriften u. a. der "Annalen der Stadt Meißen". 1570 auf dem Reichstag zu Speyer durch Kaiser Maximilian II. mit dem Dichterlorbeer zum "poeta laureatus" gekrönt und anschießend von ihm in den Reichsadelsstand erhoben.

   

     Georg von Fabricius, poeta laureatus, Rektor St. Afra, MeißenDas von Kaiser Maximilian II. an Georg von Fabricius verliehene Wappen mit rotem Phönix und Lorbeerzweig.
Links: Kupferstich Georg von Fabricius, anonymer Künstler. Quelle: Universität Trier. Rechts: Wappen des Georg von Fabricius (1570), im Familienbesitz, Wappenmaler: Stefan Blaich.

   
       


Franz SCHUMANN (26370). *um 1515. 8. Bergmeister zu Marieberg Sa. 3. Bürgermeister von Marienberg.

   

Thomas ULRICH (26562).
*1505.
Bergwerksunternehmer, Bergbeamter, Stadtrichter der 1521 von Herzog Heinrich dem Frommen neu gegründeten Bergstadt Marienberg (1537-63), erster Bürgermeister von Marienberg (1566-1571).

   
   

  Ausschnitt des Gemäldes von Thomas Ulrich im Ratssaal von Marienberg 

Ölgemälde im Ratssaal der Stadt Marienberg (Ausschnitt), 1540, Künstler
unbekannt. Foto: Foto - Lohse, Cemnitz.

   

       
Johannes FAUST (53166).
*um 1505 in Meißen. Ratsherr in Meißen, Zweiter Landesschulverwalter im Hzm. Sachsen.

      
   
Georg SCHUMANN (52740). *um 1485. Hüttenschreiber zu Marienberg.

          
  
Leonhard (Linhardt) SCHATZ (106334).
*um 1477, +1544 in Meißen. Amtsschösser zu Schellenberg/ Augustusburg (1499); Stadtschreiber zu Meißen (1506-1521), Rathsherr, Stadtrichter (1528).

   

Leonhard (Linhard) Schatz, 1499 Amtsschösser zu Schellenberg/ Augustusburg.

   

Leonhard Schatz, Rathsmann und Stadtrichter von Meißen in Sachsen.

Quelle: Geschichte der Reformation zu Meißen im Jahre 1539 ...,

Johann Ludwig Rüling, Meißen 1839, Seite 77.

           


Burkhard Heinrich FAUST (106332). *um 1475 in Remagen, +1544 in Meißen. Tuchhändler, Meißener Amtsschösser (1497), Stadtrichter (1512), Bürgermeister von Meißen (1519-1539).

     
Stadtansicht der Stadt Meißen, Bürgermeister Heinrich Faust.



   Meißen 1579, Kupferstich von Jakob und Hoefnagel. Quelle: Auktionsh. M. Zeller, Lindau.
   Unten: Tafel im Rathaus der Stadt Meißen mit der Liste aller regierenden Bürgermeister
   und der Jahresangabe ihrers Amtes.
   

Liste aller regierenden Bürgermeister der Residenzstadt Meißen auf einer Tafel, angebracht im Rathaus der Stadt.
       
           
Hans Spind(e)ler (212666). *um 1450. +in Meißen. Stadtrath in Meißen (1490-96).

   

Lucas PINICKER (212670).
*um 1450 in Meißen. Fleischermeister, Stadtrath und Bürgermeister von Meißen, Mitglied des Franziskaner-Ordens. Erwähnt in der Schrift "Tausend Jahre Meißen" von Dr. Helmut Kröger, Meißen 1929, im "Codex diplomaticus Saxoniae regiae", Band 4, No. 329-1508 (unten rechts) sowie in der "ACTA SANCTORUM JUNII" aus dem Jahr 1701. In dieser Schrift über die Gedenktage der Heiligen der Katholischen Kirche wird er im Kapitel III über den heiligen Bischof Benno vom Meißen genannt (Seite 186). Der Heilige Benno,
Gedenktag 16. Juni, ist der Schutzpatron Bayerns und der Stadt München.


16. Juni Gedenktag des Heiligen Benno von Meißen, Bürgermeister Lucas PinickerStadtrath Lucas Pinicker (Pincker) in Codex diplomaticus Saxoniae regiae, Band 4, Seite 274
   
   

Thomas PINICKER (PYNKER) (425340). *um 1420 in Meißen. Fleischermeister, Stadtrath vom Meißen. Mehrfach erwähnt im Urkundenbuch des Hochstifts Meißen/ "Codex diplomaticus Saxoniae regiae", Band 4.

   

Urkundenbuch des Hochstifts Meißen, Thomas Pinicker, Stadtrath in Meißen, Sachsen.

 

       

Philipp Clemann (849920).
*um 1380 in Döbeln. Stadtrath von Döbeln, gewählt im Jahr 1418 nach der im gleichen Jahr eingeführten neuen Döbelnder Rathsverfassung. Philipp ist der Ahnherr aller Clemen in Döbeln, so auch von Christoph Clemen (13280, Generation 14), der 1551 in Döbeln geboren wurde. Die Clemen gelten als die älteste nachweisbare Familie der Stadt.
Eine Verbindung Philipps zu der Mainzer Ratsherrenfamilie 'zum Clemann', aus dem Geschlecht der Walpoden mit dem Wappen der 'drei gekrönten Löwenhäupter', wird zurzeit geprüft.

   

   
Philipp Clemann, Stadtrath von Döbeln (1418).


Chronica Doebelensia (Seite 159), Constantin Mörbitz, Leisnig 1727, Bezug: Stadtbuch der Stadt Döbeln von 1414-1494, Hauptstaatsarchiv Dresden.

   

Adolff Henning. *zweite Hälfte des 13. Jahrh. Stadtrat von Freiberg in Sachsen im Jahr 1309. Ihm folgen nach, Tyrmann Henning, Stadtrat im Jahr 1340 und Paul Henning, Bürgermeister von Freiberg im Jahr 1343. Adolff Henning ist der früheste sächsische Vorfahre von Sigrid Richter, geb. Schneider und Ahnherr aller Hennings in Freiberg, so auch von Ursula Henning (6651, Generation 13), die 1585 in Freiberg geboren wurde. Quelle: Theatrum Freibergense Chronicum von Andreas Möller, 1653.

          

Adolf Henning, 1309 Stadtrat in Freiberg/ Sachsen.Adolf Henning, Stadtrat in Freiberg/ Sachsen in Theatrum Freibergense Chronikum, 1653.   

   Abbildung links: Google E-Book, Bayer. Staatsbibliothek München. Abbildung rechts: Herzog August Bibliothek,Wolfenbüttel.

   

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